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Eigenverbrauchgemeinschaften Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

🌞 Lokaler Solarstrom – gemeinsam besser genutzt

Immer mehr Solarstrom wird direkt vor unserer Haustür produziert.
Doch oft wird er zu tiefen Preisen ins Netz eingespeist – und später teuer zurückgekauft.

Lokale Energiegemeinschaften ändern das.
Sie sorgen dafür, dass Solarstrom dort genutzt wird, wo er entsteht – fair, effizient und gemeinschaftlich.

Auf dieser Seite stellen wir zwei bewährte Modelle vor, mit denen lokal produzierter Solarstrom optimal genutzt werden kann:

  • vZEV – virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
  • LEG – lokale Energiegemeinschaft

Beide Modelle sind gesetzlich verankert, praxiserprobt – und ergänzen sich ideal.


🔋 vZEV – maximaler Eigenverbrauch im Nahbereich

Der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) ist die effizienteste Form der lokalen Stromnutzung.

Wie funktioniert ein vZEV?

  • Mehrere Parteien teilen sich eine oder mehrere Photovoltaikanlagen
  • Der Solarstrom wird virtuell bilanziert und lokal verbraucht
  • Der Eigenverbrauch erfolgt vor der Einspeisung ins öffentliche Netz
  • Der Strom wird direkt den beteiligten Parteien zugeordnet
  • Es braucht keine teuren umbauten an der bestehenden Messeinrichtung

Ein vZEV ist dabei nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränkt.


🟢 vZEV über mehrere Netzanschlüsse – gleiche Verteilkabine

Ein vZEV ist auch möglich, wenn:

  • mehrere Gebäude oder Liegenschaften
  • an unterschiedlichen Netzanschlüssen,
  • aber an derselben Verteilkabine (Niederspannung) angeschlossen sind.

In diesem Fall darf das lokale Verteilnetz für den Eigenverbrauch genutzt werden, ohne dass Netznutzungsgebühren anfallen.

👉 Der Strom bleibt technisch und bilanziell lokal, obwohl mehrere Anschlusspunkte beteiligt sind.


Vorteile eines vZEV

  • Sehr hoher Eigenverbrauch
  • Keine Netznutzungsgebühren auf selbst genutztem Solarstrom
  • Keine Netzzuschläge oder Systemabgaben auf Eigenverbrauch
  • Maximale Wirtschaftlichkeit
  • Ideal für:
    • Mehrfamilienhäuser
    • Nachbarliegenschaften
    • Überbauungen
    • Areale mit mehreren Anschlusspunkten
    • Kombinationen aus Wohnen und Gewerbe

👉 vZEV ist ideal, wenn mehrere Nutzer räumlich nahe beieinander liegen – auch über mehrere Netzanschlüsse hinweg, sofern sie an derselben Verteilkabine angeschlossen sind.

🔗 Mehr zum Modell vZEV


⚡ LEG – Lokale Energiegemeinschaft auf Gemeindeebene

Die lokale Energiegemeinschaft (LEG) erweitert den Eigenverbrauch über Gebäude und Areale hinaus auf dem Gemeindegebiet.

Sie verbindet:

  • Stromproduzenten (z. B. PV-Anlagen)
  • und Stromkonsumenten
  • innerhalb einer Gemeinde

Dabei wird das bestehende Stromnetz genutzt.


Wie funktioniert eine LEG?

  • Lokal produzierter Solarstrom wird innerhalb der Gemeinde verteilt
  • Produzenten erhalten eine faire Vergütung
  • Konsumenten beziehen lokalen Solarstrom
  • Das bestehende Stromprodukt beim Netzbetreiber bleibt bestehen

👉 Kein Anbieterwechsel nötig.

Ein Teil des Strombezugs wird automatisch durch lokalen Solarstrom ersetzt – transparent und nachvollziehbar.


Vorteile einer LEG

  • Lokaler Solarstrom ohne technische Hürden
  • Mehr Eigenverbrauch auf Gemeindeebene
  • Reduzierte Netzkosten auf lokal bezogenen Strom
  • Fairer Ausgleich zwischen Produzenten und Konsumenten
  • Skalierbar über Quartiere auf dem ganzen Gemeindegebiet hinweg
  • Gesetzlich geregelt und zukunftsfähig

🔗 Mehr zur lokalen Energiegemeinschaft (LEG)


🔄 vZEV und LEG – kein Entweder oder

Die beiden Modelle schliessen sich nicht aus, sondern ergänzen sich optimal:

  • vZEV maximiert den Eigenverbrauch im Gebäude, Areal oder an der Verteilkabine
  • LEG ermöglicht die lokale Nutzung von Überschüssen auf Gemeindeebene

👉 Was im vZEV nicht direkt genutzt werden kann, bleibt lokal in der LEG.

So entsteht ein mehrstufiges, intelligentes Energiesystem:

  • effizient
  • lokal
  • wirtschaftlich sinnvoll
  • netzdienlich

🏘️ Welches Modell passt zu mir?

SituationGeeignetes Modell
MehrfamilienhausvZEV + LEG
Nachbarliegenschaften (gleiche Verteilkabine)vZEV + LEG
Areal / ÜberbauungvZEV + LEG
Einfamilienhaus mit PVvZEV + LEG
Wohnung oder Haus ohne PVvZEV + LEG
Kombination Gebäude + GemeindevZEV + LEG

🌱 Mehr als Strom – lokaler Mehrwert

Beide Modelle tragen dazu bei:

  • das Stromnetz zu entlasten
  • Photovoltaikanlagen sinnvoll zu integrieren
  • regionale Wertschöpfung zu stärken
  • das Verständnis für Energieflüsse zu fördern

👉 Energie wird lokal produziert, lokal genutzt und gemeinsam gestaltet.


🚀 Nächste Schritte

Auf den folgenden Seiten findest du:

  • konkrete Beispiele zur finanziellen Wirkung
  • Informationen zur Teilnahme und Mitgliedschaft
  • Details zur Umsetzung in deiner Gemeinde

👉 Jetzt entdecken, welches Modell für dich oder deine Liegenschaft passt.


🔗 Weiterführende Informationen

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💰 So profitieren Mitglieder konkret von der Lokalen Energiegemeinschaft

Die lokale Energiegemeinschaft (LEG) bringt lokal produzierten Solarstrom direkt zu den Menschen in der Gemeinde
ohne Anbieterwechsel und ohne komplizierte Umstellungen.

Wie stark man davon profitiert, hängt von den lokalen Stromtarifen und vom persönlichen Verbrauchsprofil ab.
Darum zeigen wir hier realistische Bandbreiten statt einzelner Fixbeträge.


🔌 Wichtig vorweg: Kein Stromprodukt-Wechsel nötig

Mit der LEG:

  • bleibt dein bestehendes Stromprodukt beim Netzbetreiber unverändert
  • ein Teil deines Stroms wird automatisch durch lokal produzierten Solarstrom ersetzt
  • die Abrechnung erfolgt weiterhin über den Netzbetreiber

👉 Du konsumierst lokalen Solarstrom – ohne deinen Stromanbieter zu wechseln.


🏠 Konsumenten – Haushalte ohne eigene PV-Anlage

Typisches Profil

  • Wohnung oder Einfamilienhaus
  • Jahresverbrauch: ca. 5’000 – 11’000 kWh
  • Anteil lokaler LEG-Energie: ca. 25–40 %

Möglicher finanzieller Effekt

Je nach Gemeinde und Netzgebiet ergibt sich:

  • geringe bis moderate Ersparnis in Gebieten mit tiefen Strompreisen
    (z. B. kleinere Gemeindewerke)
  • deutlich spürbare Ersparnis in Gebieten mit hohen Energie- und Netztarifen
    (z. B. BKW- oder CKW-Versorgungsgebiet)

Typische Bandbreite:

  • ca. CHF 0 bis 200 pro Jahr
  • in einzelnen Gemeinden auch darüber

👉 Zusätzlich profitiert man von:

  • mehr Preisstabilität
  • lokalem Strom statt anonymem Energiemix
  • aktiver Beteiligung an der Energiewende vor Ort

☀️ Produzenten – Haushalte mit PV-Anlage (Prosumer)

Typisches Profil

  • Einfamilienhaus oder Gewerbe
  • PV-Überschuss: ca. 5’000 – 30’000 kWh pro Jahr

Warum sich die LEG lohnt

  • Einspeisetarife der Netzbetreiber orientieren sich oft am Marktpreis
  • lokal genutzter Solarstrom kann besser vergütet werden
  • Überschüsse bleiben in der Gemeinde

Typische Bandbreite des Mehrerlöses:

  • kleine PV-Anlagen: ca. CHF 0 – 50 pro Jahr
  • mittlere Anlagen: ca. CHF 50 – 200 pro Jahr
  • grössere Anlagen: mehrere hundert Franken pro Jahr

👉 Zusätzlich:

  • eigener Strombezug innerhalb der LEG ist oft günstiger
  • bessere Gesamtwirtschaftlichkeit der PV-Anlage

🏘️ Warum die Bandbreite je nach Gemeinde unterschiedlich ist

Die finanzielle Wirkung der LEG hängt stark ab von:

  • der Differenz zwischen Energiepreis und Einspeisetarif
  • den lokalen Netznutzungsentgelten
  • der Struktur des Stromnetzes
  • dem Anteil lokal verfügbarer Solarenergie

➡️ Je grösser diese Unterschiede, desto stärker wirkt die LEG.
Darum ist der Nutzen in gewissen Netzgebieten (z. B. BKW, CKW) heute bereits besonders hoch.


⚡ Mehr als Geld: lokaler Mehrwert

Neben dem finanziellen Effekt bietet die LEG:

  • mehr lokalen Eigenverbrauch
  • Entlastung des Stromnetzes
  • bessere Integration von PV-Anlagen
  • mehr Transparenz und Verständnis für Energieflüsse

👉 Ein Gewinn für Mitglieder, Gemeinde und Netzbetreiber.


🎁 Einführungsjahr 2026

Zum Start der lokalen Energiegemeinschaft verzichten wir im Jahr 2026 auf den Mitgliederbeitrag.

  • 2026: kein Mitgliederbeitrag
  • ab 2027 (voraussichtlich):
    • Konsumenten: CHF 25 / Jahr
    • Produzenten / Prosumer: CHF 50 / Jahr

🤝 Fazit

Die lokale Energiegemeinschaft:

  • ist kein starres Sparmodell
  • sondern eine faire, lokale Lösung, die je nach Gemeinde unterschiedlich stark wirkt
  • und es ermöglicht, lokalen Solarstrom zu nutzen, ohne das bestehende Stromprodukt zu wechseln

Lokal produziert. Lokal genutzt.
Fair für alle Beteiligten.


👉 Jetzt Interesse anmelden

Unverbindlich registrieren und prüfen, welches Potenzial die LEG in deiner Gemeinde bietet.

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🌞 Lokale Energiegemeinschaft. Gemeinsam genutzt. Fair verteilt.

Mit der Lokalen Energiegemeinschaft (LEG) bringen wir Solarstrom zurück dorthin, wo er entsteht: in unsere Gemeinde.

Statt überschüssigen Solarstrom zu tiefen Preisen ins Netz einzuspeisen und Strom später teuer zurückzukaufen, nutzen wir ihn gemeinsam lokal – fair für Produzenten, attraktiv für Konsumenten.


🔋 Was ist eine Lokale Energiegemeinschaft (LEG)?

Eine LEG verbindet Stromproduzenten und Stromkonsumenten innerhalb einer Gemeinde.

  • Solarstrom aus lokalen Photovoltaikanlagen
  • Nutzung des bestehenden Stromnetzes
  • Faire Vergütung für Produzenten
  • Günstiger Solarstrom für Konsumenten
  • Mehr lokaler Eigenverbrauch, weniger Abhängigkeit vom Strommarkt

Die LEG ergänzt den bestehenden Strombezug beim Netzbetreiber – niemand muss seinen Anbieter wechseln.


⚡ Mehr als Strom teilen – gemeinsam das Netz verstehen und entlasten

Mit dem Verein der lokalen Energiegemeinschaft fördern wir nicht nur den Austausch von Solarstrom, sondern auch das Verständnis für unser lokales Stromnetz:

  • Wie wirken sich Photovoltaikanlagen auf das Verteilnetz aus?
  • Wo entstehen Lastspitzen und Engpässe?
  • Wie kann lokaler Verbrauch das Netz entlasten?

Durch Transparenz, Auswertungen und gezielte Empfehlungen unterstützen wir mit Fokus die Gemeinde:

  • einen netzdienlichen Betrieb von PV-Anlagen
  • eine sinnvolle Nutzung von Speicherlösungen
  • eine bessere Abstimmung zwischen Erzeugung und Verbrauch

👉 Davon profitieren Mitglieder, Gemeinde und Netzbetreiber gleichermassen.


💡 Deine Vorteile als Mitglied

🔌 Für Stromkonsumenten

  • Lokaler Solarstrom günstiger oder zum gleichen Preis wie viele Standard- oder Ökoprodukte
  • Reduzierte Netzkosten auf den lokal bezogenen Strom
  • Mehr Preisstabilität durch lokale Erzeugung
  • Aktiver Beitrag zur Energiewende in der eigenen Gemeinde

☀️ Für Produzenten (PV-Anlagen)

  • Bessere Vergütung als bei klassischer Einspeisung
  • Lokale Nutzung statt anonymer Rücklieferung
  • Mehr Wertschöpfung für die eigene Anlage
  • Transparente und faire Abrechnung

🏘️ Für Gemeinschaft & Gemeinde

  • Stärkung der lokalen Energieversorgung
  • Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit
  • Transparente, demokratische Vereinsstruktur
  • Zukunftsfähiges Modell nach neuem Energierecht

Beispiele wie sich eine Mitgliedschaft finanziell auswirkt haben wir auf der folgenden Seite zusammen gefasst


🤝 Einfach mitmachen

Der Beitritt ist unkompliziert:

  1. Interesse online registrieren
  2. Vereinsmitglied werden
  3. Nach Bestätigung erfolgt die technische Anbindung auf das nächste Quartal
  4. Lokalen Solarstrom gemeinsam nutzen

👉 Keine technischen Vorkenntnisse nötig.


🎁 Einführung 2026 – Mitgliedschaft ohne Jahresbeitrag

Zum Start der lokalen Energiegemeinschaft verzichten wir im Einführungsjahr 2026 auf den Mitgliederbeitrag.

  • 2026: CHF 0.–
  • ab 2027 (voraussichtlich):
    • Konsumenten: CHF 25.– / Jahr
    • Produzenten / Prosumer: CHF 50.– / Jahr

Der Beitrag dient der Organisation, Abrechnung und Weiterentwicklung der Energiegemeinschaft.

(Hinweis: Beitragshöhe gemäss Vereinsbeschluss.)


🚀 Warum jetzt einsteigen?

Die Energiemärkte verändern sich. Lokale Lösungen gewinnen an Bedeutung.
Mit der LEG bist du von Anfang an dabei – fair, lokal und zukunftsorientiert.

Gemeinsam nutzen wir die Energie, die vor unserer Haustür entsteht –
und gestalten das Stromnetz von morgen aktiv mit.


👉 Jetzt Interesse anmelden

Jetzt registrieren und Teil der lokalen Energiegemeinschaft werden.

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🔋 Ist ein Hybrid-Wechselrichter beim Bau der Solaranlage wichtig?

Beim Bau einer Solaranlage – egal ob für ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus – stellt sich früher oder später die Frage:
Soll man gleich einen Hybrid-Wechselrichter einplanen?

Wir erklären, wann sich das lohnt, wo die Vorteile liegen – und wann das Geld sparen kann.


⚙️ Was ist ein Hybrid-Wechselrichter?

Ein Hybrid-Wechselrichter verbindet zwei Funktionen:

  • Er wandelt den Solarstrom wie ein klassischer PV-Wechselrichter in netzkompatiblen Strom um
  • Er bietet zusätzlich einen Anschluss für einen Batteriespeicher (meist DC-gekoppelt)

💡 So kann der Strom tagsüber gespeichert und am Abend oder in der Nacht wieder genutzt werden – ohne dass man auf das Netz angewiesen ist.


🏠 Einfamilienhaus (EFH): Sinnvoll vorausplanen

✅ Vorteile:

  • Zukunftssicher: Du kannst später ganz einfach einen Speicher nachrüsten – ohne zusätzliche Wechselrichter oder Umbauten
  • Mehr Eigenverbrauch: Mit Speicher erreichst du oft 60–80 % Eigenverbrauch
  • Perfekt für Smart Home: Viele Hybrid-Wechselrichter lassen sich mit Energiemanagement-Systemen wie Solarmanager koppeln
  • Weniger Netzbezug: Das senkt langfristig die Stromrechnung

❌ Wann nicht?

  • Wenn kein Speicher geplant ist und auch in Zukunft nicht nachgerüstet wird
  • Wenn maximale Investitionskosten im Vordergrund stehen

💡 Fazit für EFH:
Ein Hybrid-Wechselrichter lohnt sich fast immer, wenn du mittel- oder langfristig einen Speicher einbauen willst.


🏢 Mehrfamilienhaus (MFH): Effizienz und zentrale Steuerung

✅ Vorteile:

  • Zentrale Speicherintegration bei vZEV- oder Eigenverbrauchsmodellen
  • Spitzenlastreduktion (Peak Shaving) möglich – ideal bei Wärmepumpen oder E-Mobilität
  • Künftige Flexibilität für Batteriespeicher oder Lastmanagement

❗ Einschränkungen:

  • Die meisten Hybrid-WR sind auf 10–30 kW begrenzt
  • Bei grösseren Anlagen (>50 kWp) sind AC-gekoppelte Speicherlösungen oft besser skalierbar
  • Komplexere Speicheranforderungen erfordern ggf. separate Systeme

💡 Fazit für MFH:
Hybrid-Wechselrichter sind ideal bei kleineren Anlagen mit zentralem Speicher. Bei grösseren Projekten lohnt sich eine Einzelfallanalyse.


💰 Wirtschaftlicher Überblick

Szenario✅ Hybrid-WR sinnvoll?💬 Bemerkung
EFH ohne SpeicherpläneNur wenn Speicher ausgeschlossen bleibt
EFH mit Speicher (jetzt oder später)Zukunftssicher und effizient
MFH bis ca. 30 kWp + SpeicherIdeal für vZEV und zentrale Steuerung
MFH über 50 kWp⚠️Prüfung: evtl. AC-Speicher günstiger

📈 Trends und Entwicklungen

  • 📉 Sinkende Speicherpreise machen Batteriesysteme attraktiver
  • 🔌 E-Mobilität und Wärmepumpen steigern den Eigenverbrauchsbedarf
  • 🧠 Dynamische Stromtarife (z. B. stündlich variabel) fördern Speicherlösungen
  • 🌐 Intelligente Netzintegration (z. B. Solar Manager, smart grid)

✅ Fazit

Ein Hybrid-Wechselrichter ist kein Muss, aber eine starke Empfehlung, wenn du:

  • den Eigenverbrauch optimieren willst
  • in Zukunft einen Speicher nachrüsten möchtest
  • dein System flexibel und zukunftssicher aufbauen willst

Gerade bei Einfamilienhäusern ist die Mehrinvestition gering – aber der Nutzen langfristig sehr gross.

🤝 Jetzt beraten lassen – für deine optimale Lösung!

Du planst eine Solaranlage für dein Eigenheim oder Mehrfamilienhaus?
Du bist unsicher, ob ein Hybrid-Wechselrichter für dein Projekt sinnvoll ist?

👉 Wir beraten dich unverbindlich und individuell – abgestimmt auf deine Bedürfnisse, das Gebäude und dein Energieprofil.

📞 Ruf uns an oder sende uns direkt deine Anfrage über unser Kontaktformular.
💡 Gemeinsam finden wir die beste Lösung – wirtschaftlich, zukunftssicher und effizient.

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VZEV: Strom einfach und kosteneffizient abrechnen – ohne teure Umbauten

Die Nutzung von Solarstrom in Mehrfamilienhäusern oder Arealen war bisher oft mit hohen Investitionen verbunden – insbesondere wenn es um die Abrechnung innerhalb einer ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) ging. Mit der VZEV-Lösung (virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) öffnet sich nun eine einfache und wirtschaftliche Möglichkeit, den Eigenverbrauchsgemeinschaften gerecht zu werden – ganz ohne Umbau der bestehenden Zählanlagen.


🔌 Die Vorteile im Überblick:

  • Bestehende Stromzähler der Elektrizitätswerke bleiben erhalten
  • Keine Eingriffe oder Umbauten an der Hauptverteilung notwendig
  • Kein teurer Kauf von eigenen Smartmetern oder Messsystemen
  • Perfekt geeignet für bestehende Mehrfamilienhäuser oder komplexe Eigentumsstrukturen
  • Die Rendite durch den Stromverkauf innerhalb des vZEV wird gesteigert, wodurch sich die Investition in eine Photovoltaikanlage trotz zurück gehender Einspeisevergütungen nachhaltig lohnt

Gerade bei bestehenden MFH kann die Nachrüstung einer klassischen ZEV mehrere tausend Franken kosten – allein durch neue Zähler, Platzbedarf in der Verteilung und Konfiguration.


🤝 Marktführer: PVshare & Solarschweiz AG

Die Kooperation zwischen PVshare.ch und der Solarschweiz AG bringt eine praxiserprobte, digitale VZEV-Lösung auf den Markt:

  • Zuverlässige Verrechnung auf Basis der Messdaten der bestehenden Zähler des Verteilnetzbetreibers
  • Vollautomatisierte monatliche Abrechnung und Verwaltung ohne zusätzlichen Aufwand der Verwaltung möglich
  • Keine manuellen Messdaten oder Excel-Tabellen mehr nötig
  • Unterstützt verschiedenste Stromversorger und Abrechnungsmodelle
  • Datenschutz-konform

📈 Weitere Vorteile in der Zusammenarbeit mit uns

  • Skalierbarkeit: geeignet für kleine ZEV bis grosse Areallösungen
  • Kosteneffizienz: sehr tiefe Betriebskosten im Vergleich zur klassischen Messinfrastruktur
  • Flexibilität: auch nachträglich einfach integrierbar
  • Transparenz: Bewohner sehen ihren Verbrauch und die Kosten übersichtlich im Webportal
  • Wartungsfrei: kein physischer Zugriff auf Messhardware notwendig

📅 Fazit

Mit einem VZEV-Modell vermeiden Sie hohe Anfangsinvestitionen, vereinfachen die Verwaltung und steigern den Nutzen Ihrer PV-Anlage im Mehrparteiengebäude. Die Partnerschaft von PVshare.ch mit Solarschweiz AG bietet Ihnen eine zukunftssichere, digitale und bezahlbare Lösung für moderne Stromverteilung.

Jetzt beraten lassen und unkompliziert umsetzen.

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Aktuelle Strompreise in der Gemeinde

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Erkunden Sie die Strompreise in Ihrer Gemeinde direkt auf der offiziellen Plattform der ElCom. Mit einem Klick erfahren Sie, wie die Strompreise sich in ihrer Gemeinde entwickeln


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Wir beraten Sie gerne, ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt – individuell und realistisch gerechnet.

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Lohnt sich ein Speicher für Photovoltaikanlagen – und was kostet er?

Ein Batteriespeicher ist die ideale Ergänzung zur PV-Anlage, um den Eigenverbrauch zu steigern und sich unabhängiger vom Stromnetz zu machen. Doch wann lohnt sich die Investition wirklich – und mit welchen Kosten muss man rechnen?


🔌 Warum überhaupt ein Speicher?

  • Tagsüber produzierter Solarstrom kann auch abends und nachts genutzt werden
  • Höherer Eigenverbrauchsanteil (von 30–50 % auf 60–80 % möglich)
  • Schutz vor Strompreisanstiegen
  • Bei Blackout-fähigem System: Notstromversorgung möglich
  • E-Mobilität, Wärmepumpen und Smart Homes profitieren besonders

📉 Hybrid-Wechselrichter: Ideale Voraussetzung für Speichernachrüstung

Ein Hybrid-Wechselrichter vereint die Steuerung von PV-Anlage und Speicher in einem Gerät. Das spart Kosten, reduziert Komplexität und ist optimal für Neubauten oder künftige Speicher-Nachrüstung.

  • Kein separater Batteriewechselrichter notwendig
  • Speicher kann später einfach nachgerüstet werden
  • Viele Modelle bieten Notstromfunktion

Tipp: Wer heute in eine PV-Anlage investiert, sollte direkt einen Hybrid-Wechselrichter wählen, auch wenn der Speicher erst später kommt.


💳 Was kostet ein Speicher?

  • Die Preise liegen aktuell (2025) bei ca.:
    • CHF 500–700 pro kWh Kapazität (inkl. Installation)
  • Typische Heimspeicher-Grösse: 14–21 kWh
    • Kostenpunkt: CHF 3’000–7’000
  • Speicher mit grösserer Kapazität für MFH oder Gewerbe kosten pro kWh weniger und haben aber bessere Skaleneffekte

📊 Wann lohnt sich ein Speicher wirtschaftlich?

  • Wenn hoher Stromverbrauch am Abend/Nacht besteht
  • Wenn Eigenverbrauch optimiert werden soll (Wärmepumpe, E-Auto etc.)
  • Bei steigenden Strompreisen rechnet sich der Speicher schneller
  • Wenn die Einspeisetarife sinken
  • Je höher die Differenz zwischen Einkaufspreis und Einspeisevergütung, desto schneller die Amortisation

Beispiel:

  • Einspeisetarif: CHF 0.10/kWh
  • Strompreis vom Netz: CHF 0.25/kWh
  • → Differenz: CHF 0.15/kWh Ersparnis durch Eigenverbrauch
  • Bei 4’000 kWh aus dem Speicher genutzt: CHF 600/Jahr gespart

Amortisationszeit typischerweise: 5–8 Jahre


📢 Fazit

Ein Speicher ist nicht zwingend notwendig, aber oft sinnvoll, wenn der Eigenverbrauch gesteigert werden soll oder eine gewisse Energieautarkie gewünscht ist. Auch emotional spielt der Wunsch nach Unabhängigkeit für viele Hausbesitzer eine Rolle.

Ein Hybrid-Wechselrichter schafft die ideale Grundlage für eine spätere Erweiterung und macht das Gesamtsystem zukunftssicher.

Wir beraten Sie gerne, ob sich ein Speicher für Ihre Anlage lohnt – individuell und realistisch gerechnet.

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Welche Flächen auf und am Gebäude eignen sich und sollten genutzt werden

Photovoltaik lohnt sich längst nicht mehr nur auf perfekt geneigten Süddächern. Dank moderner Module und smarter Energieoptimierung können heute verschiedenste Flächen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden – selbst solche, die früher als „ungeeignet“ galten.

🔆 Diese Flächen haben grosses Potenzial:

Südlich ausgerichtete Dachflächen

Der Klassiker: maximaler Jahresertrag bei optimaler Sonneneinstrahlung – besonders bei einer Neigung von ca. 30–35°.

Ertrag: 100 % (Referenzwert)


Ost- und Westdächer

Ideal für Haushalte oder Gewerbebetriebe mit Tagesverbrauch: PV-Strom steht morgens und nachmittags zur Verfügung – perfekt für Eigenverbrauch.

Ertrag: ca. 85–95 %


Norddächer mit flacher Neigung

Oft unterschätzt, aber erstaunlich effizient: Flach geneigte Norddächer (z. B. 10–20°) profitieren von Himmelsstreuung und Reflexion.

Ertrag: ca. 60–75 % – wirtschaftlich interessant als Ergänzung zu Süd/Ost/West


Flachdächer

Flexibel aufstellbar, hohe Flächeneffizienz. Besonders geeignet für grössere Anlagen auf Mehrfamilienhäusern oder Gewerbebauten.

Ertrag: bis zu 100 % je nach Ausrichtung


Fassadenflächen

Stromproduktion vor allem im Winter, wenn die Sonne tief steht. Auch architektonisch interessant mit speziellen Designmodulen.

Ertrag: ca. 60–70 %


Carports, Vordächer, Balkone

Kleine, oft ungenutzte Flächen – ideal für Mikrosysteme oder Plug-and-Play-Anlagen. Oft direkt im Haushalt verwertbar.

Ertrag: stark variabel – aber oft direkt nutzbar


💬 Fazit

Jede Fläche zählt! Auch weniger offensichtliche Bereiche können Ihren Energiebedarf spürbar senken. Dank intelligenter Systeme und modularem Aufbau lohnt sich Photovoltaik heute fast überall.


☀️ Jetzt prüfen lassen: Welche Fläche bei Ihnen sinnvoll nutzbar ist

Wir analysieren Ihre Dach- und Fassadenflächen, berücksichtigen Verschattung, Ausrichtung und Wirtschaftlichkeit – und finden die optimale Lösung für Ihre Liegenschaft.

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