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Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

🚗☀️ Bidirektionales Laden: Wenn Ihr Elektroauto Teil Ihres Energiesystems wird

Die Verbindung von Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität

Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Elektroautos verändern die Art, wie wir Energie erzeugen und nutzen.

Die nächste Entwicklungsstufe hat bereits begonnen: Bidirektionales Laden.

Dabei dient das Elektroauto nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern kann überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder zur Verfügung stellen. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage entsteht ein intelligentes Energiesystem, das Eigenverbrauch, Unabhängigkeit und Energieeffizienz weiter steigert.


🔋 Was bedeutet bidirektionales Laden?

Bisher floss Energie hauptsächlich in eine Richtung:

☀️ PV-Anlage → 🏠 Haus → 🚗 Elektroauto

Beim bidirektionalen Laden wird das Fahrzeug zu einem aktiven Bestandteil des Energiesystems:

☀️ PV-Anlage ↔ 🚗 Elektroauto ↔ 🏠 Haus ↔ ⚡ Stromnetz

Die Batterie des Elektroautos kann damit Energie nicht nur aufnehmen, sondern auch wieder abgeben.


📚 Die wichtigsten Begriffe einfach erklärt

🏠 V2H – Vehicle to Home

Das Fahrzeug versorgt das eigene Haus mit Strom.

Tagsüber erzeugter Solarstrom kann in der Fahrzeugbatterie gespeichert und am Abend für Haushalt, Wärmepumpe oder Beleuchtung genutzt werden.


⚡ V2G – Vehicle to Grid

Das Elektroauto speist Energie zurück ins öffentliche Stromnetz.

In Zukunft könnten tausende Fahrzeuge gemeinsam helfen, das Stromnetz zu stabilisieren und erneuerbare Energien besser zu integrieren.


🏢 V2B – Vehicle to Building

Die Fahrzeugbatterie unterstützt die Stromversorgung von Gewerbe- oder Mehrfamilienhäusern.

Gerade bei Unternehmen, Gewerbebauten oder Energiegemeinschaften entstehen dadurch interessante Möglichkeiten.


🔌 V2L – Vehicle to Load

Viele moderne Elektrofahrzeuge unterstützen diese Funktion bereits heute.

Damit können elektrische Verbraucher direkt über das Fahrzeug betrieben werden – beispielsweise Werkzeuge, Campingausrüstung oder Notstromverbraucher.


📏 Welche Standards stehen dahinter?

Damit Fahrzeuge, Ladestationen und Energiemanagementsysteme miteinander kommunizieren können, braucht es einheitliche Standards.

Die wichtigsten Grundlagen sind:

🔹 CCS (Combined Charging System)

🔹 ISO 15118

🔹 ISO 15118-20

Diese Standards ermöglichen:

✅ Plug & Charge

✅ Intelligente Ladeprozesse

✅ Lastmanagement

✅ Bidirektionales Laden

✅ Künftige Smart-Grid-Anwendungen


🚘 Die Fahrzeughersteller ziehen nach

Die Entwicklung gewinnt weltweit stark an Dynamik.

Bereits heute unterstützen zahlreiche Fahrzeugmodelle verschiedene Formen des bidirektionalen Ladens. Gleichzeitig haben über 100 Fahrzeughersteller die entsprechenden Standards übernommen oder arbeiten aktiv an deren Integration.

Die Liste kompatibler Fahrzeuge wächst laufend und wird in den kommenden Jahren deutlich grösser werden.

💡 Entscheidend ist dabei nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern das Zusammenspiel von Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energiemanagement und den jeweiligen regulatorischen Rahmenbedingungen.


☀️ Warum ist die Kombination mit einer PV-Anlage so interessant?

Hier liegt eines der grössten Potenziale der Energiewende.

An sonnigen Tagen produziert eine Photovoltaikanlage häufig mehr Energie als aktuell benötigt wird. Statt den Überschuss ins Netz einzuspeisen, kann dieser in der Fahrzeugbatterie gespeichert werden.

Die Energie steht später wieder zur Verfügung – beispielsweise am Abend oder bei höherem Strombedarf.

Ihre Vorteile

✅ Höherer Eigenverbrauch

✅ Reduzierter Netzbezug

✅ Mehr Energieunabhängigkeit

✅ Optimale Nutzung des Solarstroms

✅ Zusätzliche Speicherkapazität


🔋 Ersetzt das Elektroauto künftig den Batteriespeicher?

Diese Frage wird häufig gestellt.

Die Antwort lautet: Nein – zumindest nicht vollständig.

Ein stationärer Batteriespeicher und die Fahrzeugbatterie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich ideal.

Der Batteriespeicher

🔋 Ist jederzeit verfügbar

🔋 Arbeitet vollautomatisch

🔋 Optimiert den täglichen Eigenverbrauch

🔋 Unterstützt Notstrom- und Backup-Lösungen

🔋 Funktioniert unabhängig davon, ob das Fahrzeug zu Hause steht

Die Fahrzeugbatterie

🚗 Bietet eine enorme zusätzliche Speicherkapazität

🚗 Kann Solarstrom langfristig speichern

🚗 Unterstützt das Haus bei Bedarf

🚗 Schafft zusätzliche Flexibilität

🚗 Wird zunehmend Teil intelligenter Energiesysteme

Die Zukunft liegt in der Kombination

Die intelligenteste Lösung besteht häufig nicht im Entweder-oder, sondern im Zusammenspiel von:

☀️ Photovoltaikanlage

🔋 Batteriespeicher

🚗 Elektrofahrzeug

🧠 Energiemanagementsystem

So können die Stärken aller Komponenten optimal genutzt werden.


📊 Ein Blick auf die Speicherkapazitäten

Ein typischer Heimspeicher verfügt heute über:

🔋 10 bis 20 kWh Speicherkapazität

Ein modernes Elektroauto hingegen oft über:

🚗 60 bis über 100 kWh Batteriekapazität

Damit kann die Fahrzeugbatterie ein Vielfaches der Energie eines klassischen Heimspeichers aufnehmen.

Gerade deshalb wird sie künftig eine wichtige Ergänzung zu stationären Speichersystemen darstellen.


🇨🇭 Wohin entwickelt sich die Schweiz?

Mit der Einführung von:

🏘️ Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)

🏢 Virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (vZEV)

⚡ Smart Grids

📈 Dynamischen Stromtarifen

werden flexible Energiespeicher zunehmend wichtiger.

Elektrofahrzeuge könnten künftig:

🔹 Lokale Energiegemeinschaften unterstützen

🔹 Netzengpässe reduzieren

🔹 Regelenergie bereitstellen

🔹 Zusätzliche wirtschaftliche Vorteile schaffen

Die technischen Voraussetzungen entstehen bereits heute.


🛠️ Was ist heute bereits möglich?

Auch wenn sich der Markt noch in einer spannenden Entwicklungsphase befindet, können moderne Photovoltaikanlagen bereits heute so geplant werden, dass sie für zukünftige bidirektionale Anwendungen vorbereitet sind.

Gerade bei Neubauten, Sanierungen oder neuen PV-Anlagen lohnt es sich, die richtigen Weichen frühzeitig zu stellen.


🌞 Unsere Empfehlung

Wer heute in eine Photovoltaikanlage, einen Batteriespeicher oder eine Ladeinfrastruktur investiert, sollte bereits die Anforderungen der nächsten Jahre berücksichtigen.

Wir unterstützen Sie bei:

✅ Photovoltaikanlagen

✅ Batteriespeichern

✅ Ladeinfrastruktur

✅ Energiemanagementsystemen

✅ LEG- und vZEV-Lösungen

✅ Vorbereitung auf bidirektionales Laden

✅ Zukunftssicheren Energiekonzepten

Als Spezialist für intelligente Energielösungen verfolgen wir die Entwicklungen rund um bidirektionales Laden laufend und beraten unsere Kunden unabhängig, praxisnah und herstellerübergreifend.


📞 Lassen Sie sich beraten

Möchten Sie wissen, wie sich Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität optimal kombinieren lassen?

Wir zeigen Ihnen auf, welche Lösungen bereits heute verfügbar sind und wie Sie Ihre Anlage auf die Energiezukunft vorbereiten können.

Solarschweiz AG – Gemeinsam die Energiezukunft gestalten. ☀️🚗🔋

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PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser

Blendung bei Photovoltaikanlagen: Wann besteht wirklich ein Risiko?

🌞 Photovoltaik ja – aber bitte ohne Nachbarschaftskonflikte

Photovoltaikanlagen gelten als wichtiger Baustein der Energiewende. Trotzdem taucht bei Baugesuchen immer wieder dieselbe Frage auf:

„Kann die Solaranlage meinen Nachbarn blenden?“

Die Antwort lautet: Ja, unter bestimmten Voraussetzungen.

Besonders bei nach Norden ausgerichteten Dachflächen oder Fassaden können Reflexionen auftreten, die von Nachbarn als störend wahrgenommen werden. Gleichzeitig zeigen aktuelle Untersuchungen der Berner Fachhochschule (BFH) und verschiedene Gerichtsurteile, dass die tatsächliche rechtliche Durchsetzung von Blendungsbeschwerden deutlich schwieriger ist, als oft angenommen wird.


🏠 Warum Norddächer kritischer sind als Süddächer

Bei klassischen Süddächern wird das reflektierte Licht meist Richtung Himmel abgestrahlt. Deshalb gelten südorientierte Anlagen in der Praxis als weitgehend unkritisch.

Anders sieht es bei nordorientierten Dachflächen aus. Dort können Reflexionen in bestimmten Jahreszeiten direkt auf benachbarte Gebäude oder Aufenthaltsbereiche treffen.

Prof. Dr. Christof Bucher von der Berner Fachhochschule hält deshalb ausdrücklich fest:

Nach Süden ausgerichtete PV-Anlagen sind meist unkritisch. Nach Norden ausgerichtete Anlagen können blenden.

Die BFH empfiehlt daher, nördlich ausgerichtete Anlagen grundsätzlich mit dem kostenlosen Analysewerkzeug Blendtool zu prüfen.

🔗 www.blendtool.ch


🔍 Blendung hat wenig mit Reflexion zu tun

Ein weit verbreiteter Irrtum:

Viele Menschen glauben, dass ein Modul umso stärker blendet, je mehr Licht es reflektiert.

Tatsächlich ist nicht die Reflexion selbst entscheidend, sondern die Art der Reflexion.

Eine weisse Hausfassade reflektiert oft mehr Licht als ein Solarmodul – blendet aber kaum. Der Grund:

  • Hausfassaden streuen das Licht in viele Richtungen.
  • Standard-Solarmodule bündeln die Reflexion stark.

Dadurch entsteht ein klar sichtbarer Reflexionspunkt mit sehr hoher Leuchtdichte.

Die BFH nennt hierzu eindrückliche Messwerte:

  • Standardmodul: bis ca. 5’000’000 cd/m²
  • Blendarmes Modul: ca. 20’000 cd/m²

Der Unterschied ist enorm.


⚖️ Was sagen die Gerichte?

Aktuelle Bundesgerichtsentscheide zeigen, dass Blendung allein selten genügt, um eine Solaranlage nachträglich verbieten oder entfernen zu lassen.

Grundsätzlich gilt:

  • Solaranlagen geniessen in der Schweiz einen hohen politischen und gesetzlichen Stellenwert.
  • Störungen müssen erheblich und nachweisbar sein.
  • Die Beweisführung ist anspruchsvoll.
  • Blendgutachten sind häufig notwendig.

Wer heute eine Blendungsklage anstrengen möchte, muss nachweisen können, dass tatsächlich eine übermässige Einwirkung vorliegt.

Die Hürden dafür sind hoch.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Planer und Eigentümer das Thema ignorieren sollten. Nachbarschaftskonflikte entstehen oft lange bevor ein Gericht involviert wird.


📊 Blendtool: Das wichtigste Werkzeug in der Planung

Für kritische Situationen empfiehlt die BFH die Nutzung des kostenlosen Blendtools.

Das Tool berechnet:

✅ mögliche Reflexionsrichtungen

✅ betroffene Nachbargebäude

✅ Blenddauer

✅ Jahresverlauf

✅ Risikobeurteilung

Gerade bei:

  • Norddächern
  • Ost-West-Dächern
  • Fassadenanlagen
  • Hanglagen

sollte eine Blendanalyse heute zum Standard gehören.


🛡️ Die Lösung: Blendarme PV-Module

Die gute Nachricht:

Blendung lässt sich heute technisch sehr wirksam reduzieren.

Die BFH kommt zum Schluss, dass insbesondere zwei Technologien als wirklich blendarm gelten:

✔ Satiniertes Solarglas

Hier wird die Glasoberfläche speziell behandelt, sodass auftreffendes Licht stark gestreut wird.

✔ Nachträgliche Anti-Glare-Folien

Diese können bestehende Blendprobleme oftmals ebenfalls lösen.


⭐ LONGi EcoLife Anti-Glare Pro

Besonders interessant sind moderne Module mit werkseitig integrierter Anti-Glare-Technologie.

Ein Beispiel dafür ist das:

LONGi EcoLife LR7-54HVB Anti-Glare Pro

Die Module verfügen über eine speziell entwickelte Glasoberfläche, welche Reflexionen stark streut und sichtbare Blendflecken praktisch eliminiert.

LONGi beschreibt die Technologie ausdrücklich als:

  • „Neighbour-Friendly“
  • „Visual Comfort“
  • „Anti-Glare“

Die Oberfläche basiert auf mikroskopischen Strukturen, welche die gerichtete Reflexion verhindern.

Dadurch entsteht kein klassischer Blendpunkt mehr, wie man ihn von Standardmodulen kennt.


🎯 Was bedeutet das rechtlich?

Wer bereits in der Planungsphase:

✅ eine Blendanalyse durchführt

✅ kritische Situationen erkennt

✅ und anschliessend blendarme Module einsetzt

reduziert das Risiko von Nachbarschaftsbeschwerden erheblich.

Aus unserer Sicht wird es bei einer korrekt geplanten Anlage mit nachgewiesen blendarmen Modulen zunehmend schwierig, eine übermässige Einwirkung überhaupt nachzuweisen.

Das Risiko einer erfolgreichen Emissions- oder Blendungsklage sinkt damit deutlich.


💡 Unsere Empfehlung

Bei klassischen Süddächern sind Blendprobleme selten.

Bei Norddächern, Fassadenanlagen oder exponierten Hanglagen empfehlen wir hingegen:

  1. Analyse mit Blendtool
  2. Frühzeitige Prüfung der Nachbarsituation
  3. Einsatz blendarmer Module wie LONGi Anti-Glare Pro
  4. Dokumentation der Planung

So lassen sich spätere Diskussionen oft vollständig vermeiden.


🤝 Fazit

Blendung durch Photovoltaikanlagen ist ein reales Thema – aber heute technisch gut beherrschbar.

Die Forschung der Berner Fachhochschule zeigt klar:

Nicht die Reflexion an sich ist das Problem, sondern deren Bündelung.

Mit modernen Anti-Glare-Modulen und einer sorgfältigen Planung können selbst anspruchsvolle Norddächer realisiert werden, ohne die Nachbarschaft zu beeinträchtigen.

Wer frühzeitig auf blendarme Technologien setzt, schafft nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch Akzeptanz für die Energiewende direkt vor der eigenen Haustüre.

Wir beraten Sie gerne, um bei einer neuen Anlage Probleme im Vorfeld zu vermeiden oder bei einer störenden Anlage und Nachbarschaftskonflikten das Problem möglichst einfach ohne Gerichte lösen kann

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Eigenverbrauchgemeinschaften Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

🌞 Lokaler Solarstrom – gemeinsam besser genutzt

Immer mehr Solarstrom wird direkt vor unserer Haustür produziert.
Doch oft wird er zu tiefen Preisen ins Netz eingespeist – und später teuer zurückgekauft.

Lokale Energiegemeinschaften ändern das.
Sie sorgen dafür, dass Solarstrom dort genutzt wird, wo er entsteht – fair, effizient und gemeinschaftlich.

Auf dieser Seite stellen wir zwei bewährte Modelle vor, mit denen lokal produzierter Solarstrom optimal genutzt werden kann:

  • vZEV – virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
  • LEG – lokale Energiegemeinschaft

Beide Modelle sind gesetzlich verankert, praxiserprobt – und ergänzen sich ideal.


🔋 vZEV – maximaler Eigenverbrauch im Nahbereich

Der virtuelle Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) ist die effizienteste Form der lokalen Stromnutzung.

Wie funktioniert ein vZEV?

  • Mehrere Parteien teilen sich eine oder mehrere Photovoltaikanlagen
  • Der Solarstrom wird virtuell bilanziert und lokal verbraucht
  • Der Eigenverbrauch erfolgt vor der Einspeisung ins öffentliche Netz
  • Der Strom wird direkt den beteiligten Parteien zugeordnet
  • Es braucht keine teuren umbauten an der bestehenden Messeinrichtung

Ein vZEV ist dabei nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränkt.


🟢 vZEV über mehrere Netzanschlüsse – gleiche Verteilkabine

Ein vZEV ist auch möglich, wenn:

  • mehrere Gebäude oder Liegenschaften
  • an unterschiedlichen Netzanschlüssen,
  • aber an derselben Verteilkabine (Niederspannung) angeschlossen sind.

In diesem Fall darf das lokale Verteilnetz für den Eigenverbrauch genutzt werden, ohne dass Netznutzungsgebühren anfallen.

👉 Der Strom bleibt technisch und bilanziell lokal, obwohl mehrere Anschlusspunkte beteiligt sind.


Vorteile eines vZEV

  • Sehr hoher Eigenverbrauch
  • Keine Netznutzungsgebühren auf selbst genutztem Solarstrom
  • Keine Netzzuschläge oder Systemabgaben auf Eigenverbrauch
  • Maximale Wirtschaftlichkeit
  • Ideal für:
    • Mehrfamilienhäuser
    • Nachbarliegenschaften
    • Überbauungen
    • Areale mit mehreren Anschlusspunkten
    • Kombinationen aus Wohnen und Gewerbe

👉 vZEV ist ideal, wenn mehrere Nutzer räumlich nahe beieinander liegen – auch über mehrere Netzanschlüsse hinweg, sofern sie an derselben Verteilkabine angeschlossen sind.

🔗 Mehr zum Modell vZEV


⚡ LEG – Lokale Energiegemeinschaft auf Gemeindeebene

Die lokale Energiegemeinschaft (LEG) erweitert den Eigenverbrauch über Gebäude und Areale hinaus auf dem Gemeindegebiet.

Sie verbindet:

  • Stromproduzenten (z. B. PV-Anlagen)
  • und Stromkonsumenten
  • innerhalb einer Gemeinde

Dabei wird das bestehende Stromnetz genutzt.


Wie funktioniert eine LEG?

  • Lokal produzierter Solarstrom wird innerhalb der Gemeinde verteilt
  • Produzenten erhalten eine faire Vergütung
  • Konsumenten beziehen lokalen Solarstrom
  • Das bestehende Stromprodukt beim Netzbetreiber bleibt bestehen

👉 Kein Anbieterwechsel nötig.

Ein Teil des Strombezugs wird automatisch durch lokalen Solarstrom ersetzt – transparent und nachvollziehbar.


Vorteile einer LEG

  • Lokaler Solarstrom ohne technische Hürden
  • Mehr Eigenverbrauch auf Gemeindeebene
  • Reduzierte Netzkosten auf lokal bezogenen Strom
  • Fairer Ausgleich zwischen Produzenten und Konsumenten
  • Skalierbar über Quartiere auf dem ganzen Gemeindegebiet hinweg
  • Gesetzlich geregelt und zukunftsfähig

🔗 Mehr zur lokalen Energiegemeinschaft (LEG)


🔄 vZEV und LEG – kein Entweder oder

Die beiden Modelle schliessen sich nicht aus, sondern ergänzen sich optimal:

  • vZEV maximiert den Eigenverbrauch im Gebäude, Areal oder an der Verteilkabine
  • LEG ermöglicht die lokale Nutzung von Überschüssen auf Gemeindeebene

👉 Was im vZEV nicht direkt genutzt werden kann, bleibt lokal in der LEG.

So entsteht ein mehrstufiges, intelligentes Energiesystem:

  • effizient
  • lokal
  • wirtschaftlich sinnvoll
  • netzdienlich

🏘️ Welches Modell passt zu mir?

SituationGeeignetes Modell
MehrfamilienhausvZEV + LEG
Nachbarliegenschaften (gleiche Verteilkabine)vZEV + LEG
Areal / ÜberbauungvZEV + LEG
Einfamilienhaus mit PVvZEV + LEG
Wohnung oder Haus ohne PVvZEV + LEG
Kombination Gebäude + GemeindevZEV + LEG

🌱 Mehr als Strom – lokaler Mehrwert

Beide Modelle tragen dazu bei:

  • das Stromnetz zu entlasten
  • Photovoltaikanlagen sinnvoll zu integrieren
  • regionale Wertschöpfung zu stärken
  • das Verständnis für Energieflüsse zu fördern

👉 Energie wird lokal produziert, lokal genutzt und gemeinsam gestaltet.


🚀 Nächste Schritte

Auf den folgenden Seiten findest du:

  • konkrete Beispiele zur finanziellen Wirkung
  • Informationen zur Teilnahme und Mitgliedschaft
  • Details zur Umsetzung in deiner Gemeinde

👉 Jetzt entdecken, welches Modell für dich oder deine Liegenschaft passt.


🔗 Weiterführende Informationen

E-Mail-Adresse
Rolle in der Energiegemeinsschaft (Ich bin)
Zustimmung & Rechtliches
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Eigenverbrauchgemeinschaften Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

💰 So profitieren Mitglieder konkret von der Lokalen Energiegemeinschaft

Die lokale Energiegemeinschaft (LEG) bringt lokal produzierten Solarstrom direkt zu den Menschen in der Gemeinde
ohne Anbieterwechsel und ohne komplizierte Umstellungen.

Wie stark man davon profitiert, hängt von den lokalen Stromtarifen und vom persönlichen Verbrauchsprofil ab.
Darum zeigen wir hier realistische Bandbreiten statt einzelner Fixbeträge.


🔌 Wichtig vorweg: Kein Stromprodukt-Wechsel nötig

Mit der LEG:

  • bleibt dein bestehendes Stromprodukt beim Netzbetreiber unverändert
  • ein Teil deines Stroms wird automatisch durch lokal produzierten Solarstrom ersetzt
  • die Abrechnung erfolgt weiterhin über den Netzbetreiber

👉 Du konsumierst lokalen Solarstrom – ohne deinen Stromanbieter zu wechseln.


🏠 Konsumenten – Haushalte ohne eigene PV-Anlage

Typisches Profil

  • Wohnung oder Einfamilienhaus
  • Jahresverbrauch: ca. 5’000 – 11’000 kWh
  • Anteil lokaler LEG-Energie: ca. 25–40 %

Möglicher finanzieller Effekt

Je nach Gemeinde und Netzgebiet ergibt sich:

  • geringe bis moderate Ersparnis in Gebieten mit tiefen Strompreisen
    (z. B. kleinere Gemeindewerke)
  • deutlich spürbare Ersparnis in Gebieten mit hohen Energie- und Netztarifen
    (z. B. BKW- oder CKW-Versorgungsgebiet)

Typische Bandbreite:

  • ca. CHF 0 bis 200 pro Jahr
  • in einzelnen Gemeinden auch darüber

👉 Zusätzlich profitiert man von:

  • mehr Preisstabilität
  • lokalem Strom statt anonymem Energiemix
  • aktiver Beteiligung an der Energiewende vor Ort

☀️ Produzenten – Haushalte mit PV-Anlage (Prosumer)

Typisches Profil

  • Einfamilienhaus oder Gewerbe
  • PV-Überschuss: ca. 5’000 – 30’000 kWh pro Jahr

Warum sich die LEG lohnt

  • Einspeisetarife der Netzbetreiber orientieren sich oft am Marktpreis
  • lokal genutzter Solarstrom kann besser vergütet werden
  • Überschüsse bleiben in der Gemeinde

Typische Bandbreite des Mehrerlöses:

  • kleine PV-Anlagen: ca. CHF 0 – 50 pro Jahr
  • mittlere Anlagen: ca. CHF 50 – 200 pro Jahr
  • grössere Anlagen: mehrere hundert Franken pro Jahr

👉 Zusätzlich:

  • eigener Strombezug innerhalb der LEG ist oft günstiger
  • bessere Gesamtwirtschaftlichkeit der PV-Anlage

🏘️ Warum die Bandbreite je nach Gemeinde unterschiedlich ist

Die finanzielle Wirkung der LEG hängt stark ab von:

  • der Differenz zwischen Energiepreis und Einspeisetarif
  • den lokalen Netznutzungsentgelten
  • der Struktur des Stromnetzes
  • dem Anteil lokal verfügbarer Solarenergie

➡️ Je grösser diese Unterschiede, desto stärker wirkt die LEG.
Darum ist der Nutzen in gewissen Netzgebieten (z. B. BKW, CKW) heute bereits besonders hoch.


⚡ Mehr als Geld: lokaler Mehrwert

Neben dem finanziellen Effekt bietet die LEG:

  • mehr lokalen Eigenverbrauch
  • Entlastung des Stromnetzes
  • bessere Integration von PV-Anlagen
  • mehr Transparenz und Verständnis für Energieflüsse

👉 Ein Gewinn für Mitglieder, Gemeinde und Netzbetreiber.


🎁 Einführungsjahr 2026

Zum Start der lokalen Energiegemeinschaft verzichten wir im Jahr 2026 auf den Mitgliederbeitrag.

  • 2026: kein Mitgliederbeitrag
  • ab 2027 (voraussichtlich):
    • Konsumenten: CHF 25 / Jahr
    • Produzenten / Prosumer: CHF 50 / Jahr

🤝 Fazit

Die lokale Energiegemeinschaft:

  • ist kein starres Sparmodell
  • sondern eine faire, lokale Lösung, die je nach Gemeinde unterschiedlich stark wirkt
  • und es ermöglicht, lokalen Solarstrom zu nutzen, ohne das bestehende Stromprodukt zu wechseln

Lokal produziert. Lokal genutzt.
Fair für alle Beteiligten.


👉 Jetzt Interesse anmelden

Unverbindlich registrieren und prüfen, welches Potenzial die LEG in deiner Gemeinde bietet.

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🌞 Lokale Energiegemeinschaft. Gemeinsam genutzt. Fair verteilt.

Mit der Lokalen Energiegemeinschaft (LEG) bringen wir Solarstrom zurück dorthin, wo er entsteht: in unsere Gemeinde.

Statt überschüssigen Solarstrom zu tiefen Preisen ins Netz einzuspeisen und Strom später teuer zurückzukaufen, nutzen wir ihn gemeinsam lokal – fair für Produzenten, attraktiv für Konsumenten.


🔋 Was ist eine Lokale Energiegemeinschaft (LEG)?

Eine LEG verbindet Stromproduzenten und Stromkonsumenten innerhalb einer Gemeinde.

  • Solarstrom aus lokalen Photovoltaikanlagen
  • Nutzung des bestehenden Stromnetzes
  • Faire Vergütung für Produzenten
  • Günstiger Solarstrom für Konsumenten
  • Mehr lokaler Eigenverbrauch, weniger Abhängigkeit vom Strommarkt

Die LEG ergänzt den bestehenden Strombezug beim Netzbetreiber – niemand muss seinen Anbieter wechseln.


⚡ Mehr als Strom teilen – gemeinsam das Netz verstehen und entlasten

Mit dem Verein der lokalen Energiegemeinschaft fördern wir nicht nur den Austausch von Solarstrom, sondern auch das Verständnis für unser lokales Stromnetz:

  • Wie wirken sich Photovoltaikanlagen auf das Verteilnetz aus?
  • Wo entstehen Lastspitzen und Engpässe?
  • Wie kann lokaler Verbrauch das Netz entlasten?

Durch Transparenz, Auswertungen und gezielte Empfehlungen unterstützen wir mit Fokus die Gemeinde:

  • einen netzdienlichen Betrieb von PV-Anlagen
  • eine sinnvolle Nutzung von Speicherlösungen
  • eine bessere Abstimmung zwischen Erzeugung und Verbrauch

👉 Davon profitieren Mitglieder, Gemeinde und Netzbetreiber gleichermassen.


💡 Deine Vorteile als Mitglied

🔌 Für Stromkonsumenten

  • Lokaler Solarstrom günstiger oder zum gleichen Preis wie viele Standard- oder Ökoprodukte
  • Reduzierte Netzkosten auf den lokal bezogenen Strom
  • Mehr Preisstabilität durch lokale Erzeugung
  • Aktiver Beitrag zur Energiewende in der eigenen Gemeinde

☀️ Für Produzenten (PV-Anlagen)

  • Bessere Vergütung als bei klassischer Einspeisung
  • Lokale Nutzung statt anonymer Rücklieferung
  • Mehr Wertschöpfung für die eigene Anlage
  • Transparente und faire Abrechnung

🏘️ Für Gemeinschaft & Gemeinde

  • Stärkung der lokalen Energieversorgung
  • Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit
  • Transparente, demokratische Vereinsstruktur
  • Zukunftsfähiges Modell nach neuem Energierecht

Beispiele wie sich eine Mitgliedschaft finanziell auswirkt haben wir auf der folgenden Seite zusammen gefasst


🤝 Einfach mitmachen

Der Beitritt ist unkompliziert:

  1. Interesse online registrieren
  2. Vereinsmitglied werden
  3. Nach Bestätigung erfolgt die technische Anbindung auf das nächste Quartal
  4. Lokalen Solarstrom gemeinsam nutzen

👉 Keine technischen Vorkenntnisse nötig.


🎁 Einführung 2026 – Mitgliedschaft ohne Jahresbeitrag

Zum Start der lokalen Energiegemeinschaft verzichten wir im Einführungsjahr 2026 auf den Mitgliederbeitrag.

  • 2026: CHF 0.–
  • ab 2027 (voraussichtlich):
    • Konsumenten: CHF 25.– / Jahr
    • Produzenten / Prosumer: CHF 50.– / Jahr

Der Beitrag dient der Organisation, Abrechnung und Weiterentwicklung der Energiegemeinschaft.

(Hinweis: Beitragshöhe gemäss Vereinsbeschluss.)


🚀 Warum jetzt einsteigen?

Die Energiemärkte verändern sich. Lokale Lösungen gewinnen an Bedeutung.
Mit der LEG bist du von Anfang an dabei – fair, lokal und zukunftsorientiert.

Gemeinsam nutzen wir die Energie, die vor unserer Haustür entsteht –
und gestalten das Stromnetz von morgen aktiv mit.


👉 Jetzt Interesse anmelden

Jetzt registrieren und Teil der lokalen Energiegemeinschaft werden.

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Den richtigen Solarteur wählen – Risiken erkennen, Fehlentscheidungen vermeiden

Marktlage 2022–2024: Die enorme Nachfrage hat viele neue Anbieter angezogen, etablierte Firmen sind rasant gewachsen – und in jüngster Zeit mussten sogar mehrere, teils grössere Betriebe Konkurs anmelden. Umso wichtiger ist eine saubere Auswahl, damit das vermeintliche Schnäppchen nicht zur Falle wird.


🔎 Die 6+1 Sicherheitsanker bei der Anbieterwahl

1) 🛠️ Qualifikation & Bewilligungen

  • ESTI-Anschlussbewilligung (Installationsbewilligung) vorhanden?
  • Verantwortliche Elektrofachperson benannt?
  • Eigene Montageteams oder nur Subunternehmer?

2) 👥 Aktive Kundenreferenzen

  • Aktuelle Referenzen in vergleichbarer Grösse/Art (Dachform, Speicher, ZEV).
  • Direkter Kontakt zu Referenzen (kurzes Telefon genügt).
  • Optional: Projektbesichtigung / anonymisierte Monitoring-Einblicke.

3) 💼 Finanzielle Stabilität

  • Aktueller Betreibungsauszug (≤ 90 Tage).
  • Handelsregisterauszug, Betriebshaftpflicht, Lieferantenreferenzen.
  • Fairer Zahlungsplan (keine hohen Vorauszahlungen ohne Gegenleistung).

4) 🔍 Unabhängige Kontrolle

  • Abnahme durch akkreditiertes Kontrollorgan (SAS-akkreditiert).
  • Prüf-/Abnahmeprotokoll vertraglich fixieren – inkl. Mängelbehebung.
  • Zuständigkeiten für Netzbetreiber/ESTI-Meldungen klar regeln.

5) 🧩 Materialqualität & Konformität

  • Module: namhafte Hersteller, EN/IEC 61215 & 61730, Produkt- & Leistungsgarantie schriftlich.
  • Wechselrichter/Speicher: EN 50549 (CH), Sicherheit (z. B. EN/IEC 62109 / 62619), CE/DoC.
  • Montagesystem: statisch nachweisbar, korrosionsbeständig; Original-Stecker/Kabel (z. B. H1Z2Z2-K), Überspannungsschutz, Brandschutz/NIN-konformes Schutzkonzept.
  • Konformitätserklärungen & Datenblätter als Teil der Projektdoku.

6) 💰 Preisplausibilität

  • Starke Ausreisser nach unten = rote Flagge (fehlende Leistungen, Nachträge, Billigmaterial).
  • Vergleichbarkeit sicherstellen: identischer Leistungsumfang (Materialliste, Montage, AC-Anschluss, Kontrolle, Doku, Gerüst/Kran, Entsorgung).

7) 🧰 Kapazität, Service & Gewährleistung

  • Ressourcen & Terminlage, Reaktionszeiten im Servicefall, Ersatzteilversorgung.
  • Monitoring-Zugang, Wartungskonzept, klare Gewährleistungsregeln (wer ist in 10–20 Jahren zuständig?).

🧭 Planung vs. Ausführung: Wer baut wirklich?

Achten Sie auf „reine Planer“ ohne eigenes, erfahrenes Montageteam. In der Praxis werden dann oft temporäre, externe – teils international rekrutierte – Montagetrupps eingesetzt, die kaum Erfahrung mit Gebäudehülle und Elektroinstallation haben. Das Resultat sind häufig handwerkliche Schwächen mit mittel- und langfristigen Folgen am Gebäude.

Typische Risiken:

  • 🏠 Gebäudehülle: Falsche Dachanbindung, fehlende/trennende Schichten (Dampfbremse), unzulässige Durchdringungen → Feuchtigkeit/Undichtigkeiten, Schimmel, Verlust von Dachgarantien.
  • 🌿 Gründach: Unpassende Unterkonstruktion, mangelnde Trennung/Abstand → Überwucherung, erschwerte Wartung, Ertragseinbussen, erhöhtes Brand- und Feuchtrisiko.
  • Elektro/NIN: Falsche Querschnitte/Absicherungen, fehlende Schleifenarme DC-Führung, keine/fehlende SPD, unklare Selektivität → Sicherheitsrisiken, Versicherungsprobleme.
  • 🧾 Dokumentation: Unvollständige Pläne/Messprotokolle/DoC → erschwerte Gewährleistung und Instandhaltung.

So sichern Sie sich ab:

  • Eigenes Kernteam mit ausgewiesener Erfahrung in Gebäudehülle (Dachdecker/Spengler) und Elektro (EFZ/Elektrofachperson) verlangen.
  • Benannte Bauleitung inkl. Qualifikationen, Subunternehmerkette offenlegen, Nachweise zu Schulungen/Herstellerfreigaben.
  • Fotodokumentation von Dachaufbau, Durchdringungen, Erdung/PA, DC-Führung & Messungen im Vertrag fordern.
  • Gewährleistung & Haftung klar regeln (auch bei Subunternehmern), Sicherheitskonzept/SUVA verlangen.

🧯 Häufige Mängel – was wir aktuell bei Neukunden sehen

In den letzten Monaten wurden wir vermehrt von Kundinnen und Kunden kontaktiert, die Mängel an bereits installierten Anlagen festgestellt haben. Typische Beispiele:

  • 🔄 Kein Hybrid-Wechselrichter verbaut → Speicher-Nachrüstung nur mit Zusatzgerät/Mehraufwand.
  • 📄 Mangelhafte Dokumentation → unvollständige Schema-/Messprotokolle, fehlende Konformitätserklärungen & Garantiescheine.
  • 🌿 Falsche Unterkonstruktion auf GründächernÜberwucherung, erschwerte Wartung, Ertrags-/Brandschutzrisiken.
  • Nicht konforme Elektroinstallation → Schutzkonzept/Selektivität/NIN-Vorgaben nicht eingehalten.
  • 〰️ Schleifenarme/-freie DC-Führung missachtet → Leiterschlaufen, erhöhte Induktions-/Blitzbeeinflussung.
  • 🧗 Keine Anschlagpunkte am Dach → Wartung/Service gefährlich bzw. nur mit Kran möglich.
  • ❄️ Keine Schneestopper → Abrutschgefahr für Personen/Sachwerte.
  • … sowie fehlende SPD, unpassende Kabelwege, nicht freigegebene Steckverbinder usw.

Unser Tipp: Bei Verdacht eine unabhängige Zustandsprüfung inkl. Messungen, Fotodoku und Handlungsempfehlungen beauftragen.


✅ Ihre Schnell-Checkliste (zum Durchgehen mit Offertsteller)

  • ESTI-Bewilligung & verantwortliche Elektrofachperson dokumentiert
  • 3–5 frische Referenzen (kurz nachtelefoniert)
  • Betreibungsauszug (≤ 90 Tage), Versicherung, HR-Auszug beigelegt
  • Akkreditierte Abnahme vertraglich fixiert (inkl. Protokoll & Mängelfrist)
  • Materialliste mit Konformitäten (Module/WR/Speicher/Montage/Kabel/SPD)
  • Leistungsumfang vollständig (Gerüst/Kran, Dacharbeiten, AC, Doku, Schulung, Monitoring)
  • Zahlungsplan fair, Nachtragslogik definiert
  • Termine realistisch (mit Pönalen, falls relevant)
  • Servicekonzept (Reaktionszeit, Ersatzteile, Ansprechpartner)
  • Eigenes Montageteam/Qualifikationen & offengelegte Subunternehmerkette

⚠️ Typische Warnsignale („rote Flaggen“)

  • Reine Planer ohne eigenes Team, unklare Subunternehmerkette
  • Keine ESTI-Nachweise, unklare Verantwortlichkeiten
  • Dumpingpreis ohne detaillierte Stückliste/Scope
  • Lückenhafte Dokumente (keine Konformitätserklärungen, Garantien nur mündlich)
  • Überoptimistische Ertragsschätzungen ohne transparente Annahmen
  • Hohe Vorzahlungen vor Materiallieferung/Meilenstein
  • Abnahme brauchen wir nicht“ – unbedingt darauf bestehen!

🎯 Fazit

Wer strukturiert prüft, senkt das Risiko drastisch. Qualifikation, Referenzen, finanzielle Solidität, unabhängige Kontrolle, Material-Konformität, plausibler Preis, belastbarer Service – und ein tatsächlich erfahrenes Montageteam sind die sieben (+1) Säulen einer sicheren Entscheidung – besonders in einem Markt, in dem zuletzt auch grössere Anbieter insolvent wurden und Mängelbilder gehäuft auftreten.

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☀️ Fördermassnahmen für Solaranlagen in der Schweiz – So profitieren Sie maximal

Die Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich nicht nur durch tiefere Stromkosten, sondern wird in der Schweiz auch finanziell gefördert. Wer die verschiedenen Fördermöglichkeiten kennt und kombiniert, kann die Investitionskosten deutlich senken.


1️⃣ Schweizweite Förderung – Pronovo (Einmalvergütung EIV)

Auf Ebene Bund wird die Installation von Solaranlagen über die Einmalvergütung (EIV) von Pronovo unterstützt:

  • Einmalzahlung abhängig von der installierten Leistung (CHF pro kWp)
  • Gilt für Anlagen ab 2 kWp
  • Antragstellung nach der Installation

💡 Tipp: Die EIV wird in der Regel innerhalb weniger Monate nach Inbetriebnahme ausbezahlt.


2️⃣ Zusätzliche Förderung für spezielle Anlagentypen

Bestimmte Photovoltaik-Anlagen erhalten vom Bund höhere Vergütungen pro installiertem kWp:

  • Fassadenanlagen – aufgrund der architektonischen Integration und höheren Baukosten gibt es gesteigerte Fördersätze
  • Carports mit PV-Dach – ebenfalls besonders berücksichtigt, da sie zusätzlichen Nutzen (Überdachung & Stromproduktion) kombinieren
  • Grossanlagen mit Auktionen – bei sehr großen Anlagen (ab ca. 150 kWp) können Betreiber an Ausschreibungen teilnehmen, um deutlich höhere Subventionen pro kWp zu sichern

💡 Hinweis: Bei Auktionen wird die Förderung kompetitiv vergeben – wer den geringsten Förderbedarf pro kWh bietet, erhält den Zuschlag.


3️⃣ Kantonale und kommunale Zusatzförderungen

Neben der Bundesförderung bieten viele Kantone und Gemeinden zusätzliche Beiträge für Solaranlagen, Batteriespeicher und E-Mobility:

  • Förderhöhe und Bedingungen unterscheiden sich stark je nach Standort
  • Teilweise Boni für Speicherlösungen oder innovative Eigenverbrauchskonzepte
  • Alle Programme im Überblick: Energiefranken – Fördermittel finden

4️⃣ Steuerliche Vorteile

In den meisten Kantonen können Investitionen in eine Photovoltaikanlage – inklusive Speicher – vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden:

  • Voraussetzung: Liegenschaft ist älter als 5 Jahre (Kanton AG und weitere) oder älter als 1 Jahr (Kanton ZH)
  • Gilt für Material- und Installationskosten
  • Abzugsbasis ist der netto bezahlte Betrag nach Abzug der Fördergelder

💡 Wichtig: Bei Neubauten gelten andere Regeln – hier kann der Abzug meist nicht zusätzlich geltend gemacht werden.


📌 Fazit – Kombination bringt den größten Vorteil

Wer eine Solaranlage plant, sollte Bundesförderung, kantonale/gemeindeeigene Förderprogramme und steuerliche Abzüge kombinieren. Dadurch lassen sich die Investitionskosten oft um 20–40 % reduzieren – bei Spezialanlagen wie Fassaden oder Carports sogar noch mehr.


📩 Interesse an einer kostenlosen Fördermittel- und Wirtschaftlichkeitsberechnung?
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🌞 Investieren in Solarprojekte – Solarschweiz AG

Warum jetzt in Solarenergie investieren?

  • Nachhaltige und werterhaltende Anlage: Solaranlagen haben eine Lebensdauer von über 30 Jahren, mit langfristiger Stabilität und Inflationsschutz.
  • Attraktive Verzinsung: Kapitaleinsatz wird innerhalb von ca. 8–15 Jahren zurückbezahlt, bei einer Rendite von etwa 4 % pro Jahr
  • Geringe Einstiegssummen: Investitionen möglich ab CHF 100’000 – oder entsprechend dem Projekt

🔒 Sicherheit & Eigentum

  • Das Investitionskapital wird durch reale Einnahmen aus dem Solarstromverkauf zurückgezahlt, meist quartalsweise.
  • Ihr Eigentum an der Anlage wird im öffentlichen Register eingetragen und bleibt bei Ihnen
  • Versicherungsschutz durch die Gebäudeversicherung sorgt dafür, dass Kapital im Schadensfall wie Feuer oder Sturm sofort zurückerstattet wird

💼 So einfach starten Sie:

  1. Beratung & Projektwahl: Wir klären gemeinsam passende Projekte und Investitionsvolumen.
  2. Vertragsabschluss: Sie investieren ab CHF 100’000.
  3. Ertragszahlung: Regelmässige Quartalszahlungen aus dem Stromverkauf.

✅ Ihre Vorteile im Überblick

VorteilBeschreibung
Langfristiger SchutzKapital mit realem Werterhalt und Schutz vor Inflation
Konstante RenditeRund 4 % Zinsen pro Jahr bei klarer Rückzahlungsstruktur
TransparenzEigentumseintrag im Register, versicherte Anlage
Einfache VerwaltungRegelmässige Auszahlungen ohne eigenes Energieprojekt

🔍 Sie möchten mehr erfahren oder beraten werden?

Fordern Sie jetzt einen Rückruf an und sprechen Sie mit einem Spezialisten der Solarschweiz AG über individuelle Möglichkeiten – unverbindlich und transparent.

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🏗️ Die richtige Unterkonstruktion für deine PV-Anlage: Welche Lösung passt?

Die Unterkonstruktion ist das Fundament deiner PV-Anlage – sie beeinflusst nicht nur die Montagezeit, sondern auch Langlebigkeit, Stabilität und die Gewährleistung.
Je nach Dachtyp, Modulformat und optischen Anforderungen kommen unterschiedliche Systeme in Frage. In diesem Beitrag beleuchten wir die Optionen am Beispiel von K2 Systems, einem der führenden Hersteller für PV-Montagesysteme.


⚙️ 1. K2 SingleRail – schlank und effizient für Schrägdächer

Ideal für: Schrägdächer mit Ziegeldeckung
🧰 Montageart: Direktbefestigung mit Dachhaken
🔩 Aufbau: Montageschiene wird einfach auf K2 Dachhaken (z. B. CrossHook) montiert

Vorteile:

  • Material- und zeitsparend: Nur eine Schiene pro Modulreihe
  • Weniger Schraubverbindungen, daher schnelle Montage
  • Gute Hinterlüftung der Module

Einschränkung:

  • Nicht geeignet für Kreuzverbund oder sehr große Schneelasten
  • Nur bei Dachneigungen ab ca. 15–20 ° ideal einsetzbar

💡 Empfehlung:
Für klassische Ziegeldächer mit normalem Schneelastprofil ist SingleRail eine der wirtschaftlichsten Lösungen.


🧱 2. K2 SolidRail mit Kreuzverbund – maximal stabil bei liegenden Modulen

Ideal für: Schrägdächer mit liegend montierten Modulen und höheren Lastanforderungen
🧰 Montageart: Kreuzweise verschraubte K2 SolidRail Profile (z. B. Light oder UltraLight)

Vorteile:

  • Höhere mechanische Stabilität durch Kreuzverbund
  • Gleichmässige Lastverteilung auf die Dachstruktur
  • Besonders empfehlenswert in Schneelastzonen 2+

Typische Anwendung:

  • Liegende Module in Reihen >4 Module
  • Komplexe Dachgeometrien oder Sanierungen
  • Dächer mit weniger Befestigungspunkten

💡 Tipp:
Der Kreuzverbund erlaubt ein deutlich besseres Lastmanagement – besonders bei Altbauten mit limitierter Sparrenlage.


🧩 3. K2 InsertionRail 2.0 – das neue Einlegesystem

Ideal für: Kunden mit hohen Ansprüchen an Ästhetik (z. B. Reihenhäuser, EFH mit Sichtdachflächen)
🧰 Montageart: Module werden von oben in durchgehende Einlegerahmen geschoben
🎨 Optik: Sauber, geradlinig, kein sichtbares Klemmsystem

Vorteile:

  • Keine sichtbaren Modulklemmen – Premium-Design
  • Hohe Diebstahlsicherung durch Einlegesystem
  • Perfekt für Full Black Module

Technische Neuerung:

  • InsertionRail 2.0 ist kompatibel mit Modulexpress von K2
  • Neu entwickelte Gummidämpfer zur thermischen Entkopplung

💡 Ideal für Neubauten, Sichtdachflächen oder designorientierte Bauherren.


🧱 4. Fassadenmontage mit K2

K2 bietet ebenfalls Systeme zur vertikalen Montage von PV-Modulen an:

Ideal für: Süd- oder Westfassaden, Nebengebäude oder bei Platzmangel am Dach
🧰 Montageart: Aluminium-Tragprofile mit Wandbefestigung (z. B. Beton, Holz, Ziegel)

Wichtig:

  • Unterkonstruktion muss hinterlüftet sein (Brandschutz und Modulwirkungsgrad)
  • Statik & Lastverteilung müssen sorgfältig geplant werden
  • Je nach Fassadenstruktur ist eine Tragwerksprüfung erforderlich

💡 Vorteil:
Die Nutzung der Fassade erhöht den Gesamtenergieertrag – besonders bei tiefem Sonnenstand im Winter.


🛡️ 5. Gewährleistung, Material und Nachhaltigkeit

  • Materialqualität: Alle K2-Systeme bestehen aus hochwertigem Aluminium (EN AW-6063 T66) und Edelstahlkomponenten (A2/A4)
  • Gewährleistung: K2 gewährt bei sachgemäßer Installation 12 Jahre Garantie
  • Zertifizierungen: Alle Systeme sind geprüft nach Eurocode, Wind- und Schneelastenberechnung
  • Nachhaltigkeit: Aluminiumprofile sind recyclingfähig und langlebig (>25 Jahre Lebensdauer)

💡 Wichtig:
Die richtige Systemwahl kann nicht nur die Lebensdauer erhöhen, sondern auch die Garantieansprüche der Modulhersteller sichern (z. B. bei Punktbelastung und Klemmpositionen).


🧭 Fazit: Welches System ist das richtige?

AnwendungsfallEmpfohlenes SystemVorteile
Klassisches Ziegeldach (stehend)SingleRailSchnell & günstig
Hohe Schneelast / liegendSolidRail mit KreuzverbundStabil & sicher
Sichtdachfläche / DesignInsertionRail 2.0Ästhetik & Diebstahlschutz
FassadeWandmontage mit SchienenPlatzgewinn & Winterertrag

🤝 Jetzt passende Lösung finden – wir beraten dich!

Du planst eine PV-Anlage auf dem Dach oder an der Fassade und möchtest wissen, welche Unterkonstruktion am besten passt?

👉 Wir beraten dich kompetent und herstellerneutral. Gemeinsam finden wir das optimale System für dein Projekt.

📄 Richtofferte für deine PV-Unterkonstruktion anfordern

Du bist dir noch unsicher, welches Montagesystem am besten zu deinem Dach oder deiner Fassade passt?
Oder du möchtest direkt ein erstes Gespräch mit uns führen oder eine Planung mit Richtofferte erhalten?

👉 Dann kannst Du unten stehend gleich einen Termin vereinbaren oder jetzt kostenlos eine Richtofferte anfordern – inkl. Empfehlung zur passenden Unterkonstruktion.

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Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

🔋 Ist ein Hybrid-Wechselrichter beim Bau der Solaranlage wichtig?

Beim Bau einer Solaranlage – egal ob für ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus – stellt sich früher oder später die Frage:
Soll man gleich einen Hybrid-Wechselrichter einplanen?

Wir erklären, wann sich das lohnt, wo die Vorteile liegen – und wann das Geld sparen kann.


⚙️ Was ist ein Hybrid-Wechselrichter?

Ein Hybrid-Wechselrichter verbindet zwei Funktionen:

  • Er wandelt den Solarstrom wie ein klassischer PV-Wechselrichter in netzkompatiblen Strom um
  • Er bietet zusätzlich einen Anschluss für einen Batteriespeicher (meist DC-gekoppelt)

💡 So kann der Strom tagsüber gespeichert und am Abend oder in der Nacht wieder genutzt werden – ohne dass man auf das Netz angewiesen ist.


🏠 Einfamilienhaus (EFH): Sinnvoll vorausplanen

✅ Vorteile:

  • Zukunftssicher: Du kannst später ganz einfach einen Speicher nachrüsten – ohne zusätzliche Wechselrichter oder Umbauten
  • Mehr Eigenverbrauch: Mit Speicher erreichst du oft 60–80 % Eigenverbrauch
  • Perfekt für Smart Home: Viele Hybrid-Wechselrichter lassen sich mit Energiemanagement-Systemen wie Solarmanager koppeln
  • Weniger Netzbezug: Das senkt langfristig die Stromrechnung

❌ Wann nicht?

  • Wenn kein Speicher geplant ist und auch in Zukunft nicht nachgerüstet wird
  • Wenn maximale Investitionskosten im Vordergrund stehen

💡 Fazit für EFH:
Ein Hybrid-Wechselrichter lohnt sich fast immer, wenn du mittel- oder langfristig einen Speicher einbauen willst.


🏢 Mehrfamilienhaus (MFH): Effizienz und zentrale Steuerung

✅ Vorteile:

  • Zentrale Speicherintegration bei vZEV- oder Eigenverbrauchsmodellen
  • Spitzenlastreduktion (Peak Shaving) möglich – ideal bei Wärmepumpen oder E-Mobilität
  • Künftige Flexibilität für Batteriespeicher oder Lastmanagement

❗ Einschränkungen:

  • Die meisten Hybrid-WR sind auf 10–30 kW begrenzt
  • Bei grösseren Anlagen (>50 kWp) sind AC-gekoppelte Speicherlösungen oft besser skalierbar
  • Komplexere Speicheranforderungen erfordern ggf. separate Systeme

💡 Fazit für MFH:
Hybrid-Wechselrichter sind ideal bei kleineren Anlagen mit zentralem Speicher. Bei grösseren Projekten lohnt sich eine Einzelfallanalyse.


💰 Wirtschaftlicher Überblick

Szenario✅ Hybrid-WR sinnvoll?💬 Bemerkung
EFH ohne SpeicherpläneNur wenn Speicher ausgeschlossen bleibt
EFH mit Speicher (jetzt oder später)Zukunftssicher und effizient
MFH bis ca. 30 kWp + SpeicherIdeal für vZEV und zentrale Steuerung
MFH über 50 kWp⚠️Prüfung: evtl. AC-Speicher günstiger

📈 Trends und Entwicklungen

  • 📉 Sinkende Speicherpreise machen Batteriesysteme attraktiver
  • 🔌 E-Mobilität und Wärmepumpen steigern den Eigenverbrauchsbedarf
  • 🧠 Dynamische Stromtarife (z. B. stündlich variabel) fördern Speicherlösungen
  • 🌐 Intelligente Netzintegration (z. B. Solar Manager, smart grid)

✅ Fazit

Ein Hybrid-Wechselrichter ist kein Muss, aber eine starke Empfehlung, wenn du:

  • den Eigenverbrauch optimieren willst
  • in Zukunft einen Speicher nachrüsten möchtest
  • dein System flexibel und zukunftssicher aufbauen willst

Gerade bei Einfamilienhäusern ist die Mehrinvestition gering – aber der Nutzen langfristig sehr gross.

🤝 Jetzt beraten lassen – für deine optimale Lösung!

Du planst eine Solaranlage für dein Eigenheim oder Mehrfamilienhaus?
Du bist unsicher, ob ein Hybrid-Wechselrichter für dein Projekt sinnvoll ist?

👉 Wir beraten dich unverbindlich und individuell – abgestimmt auf deine Bedürfnisse, das Gebäude und dein Energieprofil.

📞 Ruf uns an oder sende uns direkt deine Anfrage über unser Kontaktformular.
💡 Gemeinsam finden wir die beste Lösung – wirtschaftlich, zukunftssicher und effizient.

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Eigenverbrauchgemeinschaften Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser

Aktuelle Strompreise in der Gemeinde

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Erkunden Sie die Strompreise in Ihrer Gemeinde direkt auf der offiziellen Plattform der ElCom. Mit einem Klick erfahren Sie, wie die Strompreise sich in ihrer Gemeinde entwickeln


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Wir beraten Sie gerne, ob sich eine Solaranlage für Sie lohnt – individuell und realistisch gerechnet.

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Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

Lohnt sich ein Speicher für Photovoltaikanlagen – und was kostet er?

Ein Batteriespeicher ist die ideale Ergänzung zur PV-Anlage, um den Eigenverbrauch zu steigern und sich unabhängiger vom Stromnetz zu machen. Doch wann lohnt sich die Investition wirklich – und mit welchen Kosten muss man rechnen?


🔌 Warum überhaupt ein Speicher?

  • Tagsüber produzierter Solarstrom kann auch abends und nachts genutzt werden
  • Höherer Eigenverbrauchsanteil (von 30–50 % auf 60–80 % möglich)
  • Schutz vor Strompreisanstiegen
  • Bei Blackout-fähigem System: Notstromversorgung möglich
  • E-Mobilität, Wärmepumpen und Smart Homes profitieren besonders

📉 Hybrid-Wechselrichter: Ideale Voraussetzung für Speichernachrüstung

Ein Hybrid-Wechselrichter vereint die Steuerung von PV-Anlage und Speicher in einem Gerät. Das spart Kosten, reduziert Komplexität und ist optimal für Neubauten oder künftige Speicher-Nachrüstung.

  • Kein separater Batteriewechselrichter notwendig
  • Speicher kann später einfach nachgerüstet werden
  • Viele Modelle bieten Notstromfunktion

Tipp: Wer heute in eine PV-Anlage investiert, sollte direkt einen Hybrid-Wechselrichter wählen, auch wenn der Speicher erst später kommt.


💳 Was kostet ein Speicher?

  • Die Preise liegen aktuell (2025) bei ca.:
    • CHF 500–700 pro kWh Kapazität (inkl. Installation)
  • Typische Heimspeicher-Grösse: 14–21 kWh
    • Kostenpunkt: CHF 3’000–7’000
  • Speicher mit grösserer Kapazität für MFH oder Gewerbe kosten pro kWh weniger und haben aber bessere Skaleneffekte

📊 Wann lohnt sich ein Speicher wirtschaftlich?

  • Wenn hoher Stromverbrauch am Abend/Nacht besteht
  • Wenn Eigenverbrauch optimiert werden soll (Wärmepumpe, E-Auto etc.)
  • Bei steigenden Strompreisen rechnet sich der Speicher schneller
  • Wenn die Einspeisetarife sinken
  • Je höher die Differenz zwischen Einkaufspreis und Einspeisevergütung, desto schneller die Amortisation

Beispiel:

  • Einspeisetarif: CHF 0.10/kWh
  • Strompreis vom Netz: CHF 0.25/kWh
  • → Differenz: CHF 0.15/kWh Ersparnis durch Eigenverbrauch
  • Bei 4’000 kWh aus dem Speicher genutzt: CHF 600/Jahr gespart

Amortisationszeit typischerweise: 5–8 Jahre


📢 Fazit

Ein Speicher ist nicht zwingend notwendig, aber oft sinnvoll, wenn der Eigenverbrauch gesteigert werden soll oder eine gewisse Energieautarkie gewünscht ist. Auch emotional spielt der Wunsch nach Unabhängigkeit für viele Hausbesitzer eine Rolle.

Ein Hybrid-Wechselrichter schafft die ideale Grundlage für eine spätere Erweiterung und macht das Gesamtsystem zukunftssicher.

Wir beraten Sie gerne, ob sich ein Speicher für Ihre Anlage lohnt – individuell und realistisch gerechnet.

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PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

Garantiezeiten bei Photovoltaikanlagen: Das sollten Sie wissen

Beim Kauf einer PV-Anlage spielen nicht nur Leistung und Kosten eine Rolle, sondern auch die Garantiezeiten der einzelnen Komponenten. Hochwertige Produkte bieten langfristige Sicherheit – oft weit über die gesetzlichen Mindestfristen hinaus.


🔹 Module (PV-Panels)

  • Produktgarantie: meist 10 bis 30 Jahre (je nach Hersteller und Modultyp)
  • Leistungsgarantie: i. d. R. 25 Jahre
    • Nach 25 Jahren wird meist noch mind. 80–85 % der Ausgangsleistung garantiert
  • Premium-Module (z. B. Glas-Glas): oft mit 30 Jahren Garantie

🔹 Wechselrichter

  • Herstellergarantie: üblich 5 bis 10 Jahre
  • Viele Hersteller bieten verlängerte Garantien (bis 15 oder 20 Jahre) gegen Aufpreis
  • Wichtig: Der Wechselrichter ist das „aktive Herz“ der Anlage und sollte hochwertig gewählt werden

🔹 Batteriespeicher

  • Garantie: meist 10 Jahre oder 6.000–10.000 Ladezyklen (je nach Hersteller)
  • Wichtige Kennzahl: Restkapazität am Ende der Garantiezeit (z. B. 60–80 %)

🔹 Montagesysteme / Unterkonstruktion

  • Aluminium- und Edelstahlsysteme haben meist 10–25 Jahre Garantie
  • Wichtig ist die korrekte statische Auslegung gemäss Dachtyp und Schneelastzone

🔹 Installation / Elektroarbeiten

  • Werkgarantie durch den Installateur: mindestens 2 Jahre (gesetzlich), üblicherweise 5 Jahre bei seriösen Anbietern

📢 Unser Tipp:

Fragen Sie gezielt nach den Garantiebedingungen der Komponenten. Wir setzen auf Hersteller mit langfristiger Produktsicherheit und Erfahrung – damit Ihre Investition auch in 30 Jahren noch Ertrag bringt.

Gerne prüfen wir auch unabhängig die gewählten Produkte und beraten sie mit unserer Erfahrung aus der Installation und dem Betrieb von über 120 PV Anlagen

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Eigenverbrauchgemeinschaften PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

So setzen Sie ein Photovoltaik-Projekt richtig um – Schritt für Schritt

Der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage ist heute einfacher als je zuvor. Mit der richtigen Planung und einem erfahrenen Partner lässt sich die Anlage in wenigen Wochen realisieren – von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme und Auszahlung der Förderbeiträge


🔍 1. Unverbindliche Erstberatung & Dachanalyse

  • Dauer: 1–2 Tage nach Kontaktaufnahme
  • Wir prüfen Ihre Dachflächen anhand von Satellitenbildern, Stromverbrauch und Wirtschaftlichkeit
  • Telefonischer Kontakt, um ein Verständnis der Ziele und Erwartungen zu klären
  • Sie erhalten eine erste Einschätzung inkl. Grobkalkulation und Ertragssimulation

📆 2. Offerte & Detailplanung

  • Dauer: 3–7 Tage
  • Vermessung des Daches mit neuster Drohnentechnik
  • Klären von möglichen Optionen mit Vor- und Nachteilen wie beispielsweise Energiemanagement System zum Ansteuern von grossen Verbrauchern, Wahl der Unterkonstruktion, Batteriespeicher und geeignete Grösse, Vorbereitung und Integration E-Mobility
  • Genaue Abklärung der Elektroinstallation und der geplanten Leitungsführung für die PV Anlage
  • Sie erhalten eine transparente Offerte inkl. Komponentenwahl, Leistung, Eigenverbrauchsprognose und Ersparnispotenzial
  • Nach Annahme: Detaillierte technische Abklärung und Projektfreigabe

🚧 3. Anmeldung beim Netzbetreiber & Planung

  • Dauer: 1–3 Wochen (abhängig vom Netzbetreiber)
  • Anmeldung der Anlage und Netzrückspeisung (gemäss VSE-Richtlinien)
  • Falls erforderlich: Baueingabe oder Meldung an Gemeinde
  • Planung des Montagetermins

🚲 4. Installation & Inbetriebnahme

  • Dauer: 1–3 Tage Montage + 1–2 Tage Elektrikerarbeiten für eine 10-20 kWp Anlage
  • Montage der PV-Module, Wechselrichter, ggf. Speicher und Smart Meter
  • Erstellen der Dokumentation
  • Inbetriebnahme durch Elektrofachkraft und Anmeldung bei Pronovo
  • Unabhängige Prüfung durch Elektrokontrolleur

💳 5. Auszahlung der Einmalvergütung (EIV)

  • Dauer: ca. 6–12 Wochen nach Inbetriebnahme
  • Wir melden Ihre Anlage bei Pronovo an
  • Kontrolleur beglaubigt die Anlage
  • Sie erhalten die Einmalvergütung (z. B. CHF 2’000–6’000 je nach Leistung)

⏰ Gesamtdauer: In der Regel 6 bis 10 Wochen ab Erstkontakt

Je nach Jahreszeit, Netzbetreiber und Dachtyp kann es etwas schneller oder länger gehen. Wichtig ist eine strukturierte und frühzeitige Planung.


📢 Fazit: In wenigen Schritten zur eigenen PV-Anlage

Ein Photovoltaikprojekt lässt sich bei guter Planung in 1–2 Monaten realisieren. Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt: von der Wirtschaftlichkeitsrechnung bis zur Anmeldung der Förderung.

Jetzt Beratung anfragen und mit uns den ersten Schritt machen.

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PV für Mehrfamilienhäuser

Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser mit virtuellem ZEV oder LEG: Kosten, Nutzen und Perspektiven

Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser ist nicht nur nachhaltig, sondern bietet auch wirtschaftliche Vorteile für Eigentümer und Mieter. Mit dem virtuellen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) oder als lokale Energiegemeinschat (LEG) können auch nicht zusammenhängende Liegenschaften vom Solarstrom profitieren.


🏠 Was ist ein virtueller ZEV (vZEV)?

Beim vZEV werden mehrere Liegenschaften – z. B. ein MFH und ein Nebengebäude oder angrenzende Parzellen – so verbunden, dass sie gemeinsam Solarstrom nutzen können. Der Stromverbrauch wird bilanziert, abgerechnet und verteilt, obwohl keine direkte physische Verbindung besteht.

Voraussetzung ist meist:

  • Gleicher Netzanschlusspunkt oder regionaler Zusammenschluss
  • Smart Meter / Abrechnungssystem
  • Zustimmung aller Beteiligten

📈 Wirtschaftlichkeit und Vorteile für Eigentümer und Investoren

Vorteile für Eigentümer:

  • Bessere Eigenverbrauchsquote durch mehrere Nutzer und E-Mobility Verbrauch
  • Reduktion der Nebenkosten für Mieter (attraktiv für Vermietung)
  • Hoher Deckungsgrad durch Tagesverbrauchsverteilung
  • Nutzung von Dachflächen, die sonst ungenutzt bleiben würden
  • Einnahmen durch interne Stromverkäufe

Vorteile für Mieter:

  • Preiswerter Solarstrom
  • Keine eigene Investition notwendig
  • Ökologisch wohnen mit transparenter Abrechnung

📊 Beispielrechnung vZEV-Mehrfamilienhaus (vereinfachtes Modell)

PV-AnlageStromertragAnzahl WohneinheitenEigenverbrauchsanteilInvestitionskosten (nach Förderungen)ROI / Amortisation
100 kWpca. 80’000 kWh850–80 %CHF 100’000ca. 7-8 Jahre

Hinweis: Abrechnungssysteme und Verteilnetzbetreiber-Vorgaben beeinflussen die Umsetzung.


🚀 Voraussetzungen & Umsetzung

  • Ideal bei Neubauten oder Sanierungen
  • Eigenverbrauch kann vertraglich geregelt werden (vZEV-Vereinbarung)
  • Abrechnung via Drittanbieter oder eigene Plattform
  • Zähler vom Netzbetreiber können verwendet werden
  • Produktionszähler notwendig
  • Gute Planung und klare Kommunikation mit allen Parteien ist entscheidend

📅 Jetzt Potenzial berechnen lassen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Dachflächen in einen wirtschaftlichen vZEV einbringen können – mit Beispielrechnung, Systemkonzept und Abrechnungsmodell.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung und erfahren Sie, wie Ihr Mehrfamilienhaus zur nachhaltigen Energiequelle wird.

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Energiemanagement PV für Einfamilienhäuser PV für Mehrfamilienhäuser PV Gewerbe & Industrie

Welche Flächen auf und am Gebäude eignen sich und sollten genutzt werden

Photovoltaik lohnt sich längst nicht mehr nur auf perfekt geneigten Süddächern. Dank moderner Module und smarter Energieoptimierung können heute verschiedenste Flächen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden – selbst solche, die früher als „ungeeignet“ galten.

🔆 Diese Flächen haben grosses Potenzial:

Südlich ausgerichtete Dachflächen

Der Klassiker: maximaler Jahresertrag bei optimaler Sonneneinstrahlung – besonders bei einer Neigung von ca. 30–35°.

Ertrag: 100 % (Referenzwert)


Ost- und Westdächer

Ideal für Haushalte oder Gewerbebetriebe mit Tagesverbrauch: PV-Strom steht morgens und nachmittags zur Verfügung – perfekt für Eigenverbrauch.

Ertrag: ca. 85–95 %


Norddächer mit flacher Neigung

Oft unterschätzt, aber erstaunlich effizient: Flach geneigte Norddächer (z. B. 10–20°) profitieren von Himmelsstreuung und Reflexion.

Ertrag: ca. 60–75 % – wirtschaftlich interessant als Ergänzung zu Süd/Ost/West


Flachdächer

Flexibel aufstellbar, hohe Flächeneffizienz. Besonders geeignet für grössere Anlagen auf Mehrfamilienhäusern oder Gewerbebauten.

Ertrag: bis zu 100 % je nach Ausrichtung


Fassadenflächen

Stromproduktion vor allem im Winter, wenn die Sonne tief steht. Auch architektonisch interessant mit speziellen Designmodulen.

Ertrag: ca. 60–70 %


Carports, Vordächer, Balkone

Kleine, oft ungenutzte Flächen – ideal für Mikrosysteme oder Plug-and-Play-Anlagen. Oft direkt im Haushalt verwertbar.

Ertrag: stark variabel – aber oft direkt nutzbar


💬 Fazit

Jede Fläche zählt! Auch weniger offensichtliche Bereiche können Ihren Energiebedarf spürbar senken. Dank intelligenter Systeme und modularem Aufbau lohnt sich Photovoltaik heute fast überall.


☀️ Jetzt prüfen lassen: Welche Fläche bei Ihnen sinnvoll nutzbar ist

Wir analysieren Ihre Dach- und Fassadenflächen, berücksichtigen Verschattung, Ausrichtung und Wirtschaftlichkeit – und finden die optimale Lösung für Ihre Liegenschaft.

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