Die Investition in eine Photovoltaikanlage lohnt sich nicht nur durch tiefere Stromkosten, sondern wird in der Schweiz auch finanziell gefördert. Wer die verschiedenen Fördermöglichkeiten kennt und kombiniert, kann die Investitionskosten deutlich senken.
1️⃣ Schweizweite Förderung – Pronovo (Einmalvergütung EIV)
Auf Ebene Bund wird die Installation von Solaranlagen über die Einmalvergütung (EIV) von Pronovo unterstützt:
- Einmalzahlung abhängig von der installierten Leistung (CHF pro kWp)
- Gilt für Anlagen ab 2 kWp
- Antragstellung nach der Installation
💡 Tipp: Die EIV wird in der Regel innerhalb weniger Monate nach Inbetriebnahme ausbezahlt.
2️⃣ Zusätzliche Förderung für spezielle Anlagentypen
Bestimmte Photovoltaik-Anlagen erhalten vom Bund höhere Vergütungen pro installiertem kWp:
- Fassadenanlagen – aufgrund der architektonischen Integration und höheren Baukosten gibt es gesteigerte Fördersätze
- Carports mit PV-Dach – ebenfalls besonders berücksichtigt, da sie zusätzlichen Nutzen (Überdachung & Stromproduktion) kombinieren
- Grossanlagen mit Auktionen – bei sehr großen Anlagen (ab ca. 150 kWp) können Betreiber an Ausschreibungen teilnehmen, um deutlich höhere Subventionen pro kWp zu sichern
💡 Hinweis: Bei Auktionen wird die Förderung kompetitiv vergeben – wer den geringsten Förderbedarf pro kWh bietet, erhält den Zuschlag.
3️⃣ Kantonale und kommunale Zusatzförderungen
Neben der Bundesförderung bieten viele Kantone und Gemeinden zusätzliche Beiträge für Solaranlagen, Batteriespeicher und E-Mobility:
- Förderhöhe und Bedingungen unterscheiden sich stark je nach Standort
- Teilweise Boni für Speicherlösungen oder innovative Eigenverbrauchskonzepte
- Alle Programme im Überblick: Energiefranken – Fördermittel finden
4️⃣ Steuerliche Vorteile
In den meisten Kantonen können Investitionen in eine Photovoltaikanlage – inklusive Speicher – vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden:
- Voraussetzung: Liegenschaft ist älter als 5 Jahre (Kanton AG und weitere) oder älter als 1 Jahr (Kanton ZH)
- Gilt für Material- und Installationskosten
- Abzugsbasis ist der netto bezahlte Betrag nach Abzug der Fördergelder
💡 Wichtig: Bei Neubauten gelten andere Regeln – hier kann der Abzug meist nicht zusätzlich geltend gemacht werden.
📌 Fazit – Kombination bringt den größten Vorteil
Wer eine Solaranlage plant, sollte Bundesförderung, kantonale/gemeindeeigene Förderprogramme und steuerliche Abzüge kombinieren. Dadurch lassen sich die Investitionskosten oft um 20–40 % reduzieren – bei Spezialanlagen wie Fassaden oder Carports sogar noch mehr.
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